• 21.10.2015

    iGZ Landeskongress Süd

    Auf dem diesjährigen gemeinsamen Kongress der Landesverbände Bayern und Baden-Württemberg, gab Werner Stolz, iGZ-Hauptgeschäftsführer, in seinem Vortrag...

    Auf dem diesjährigen gemeinsamen Kongress der Landesverbände Bayern und Baden-Württemberg, gab Werner Stolz, iGZ-Hauptgeschäftsführer, in seinem Vortrag einen Überblick über die aktuelle Situation der Zeitarbeit. „Gerade bei unsteten Erwerbsbiografien kann unsere Branche punkten“, zog Stolz den Bogen zum Kongressmotto „Vitamin Z punktet“. Darum sei es ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, dass Flüchtlinge nun bereits nach 15 Monaten in der Zeitarbeit beschäftigt werden dürfen. Mit Blick auf das Koalitionspaket, das unter anderem die Einführung einer Höchstüberlassungsdauer von 18 Monaten sowie gesetzliches Equal Pay nach neun Monaten enthält, fand Stolz deutliche Worte: „Die Tarifpartner haben die Zeitarbeitsbranche selbstständig ausreichend reguliert. Der ‚Patient‘ ist gesund. Es besteht kein Grund für die Politik, weiterhin an der Zeitarbeit herumzudoktern.“

    Diesen Gedanken griff auch Dr. Hans-Peter Klös, Geschäftsführer des Instituts der Wirtschaft Köln, auf. „Der Anteil inaktiver Personen auf dem Arbeitsmarkt sinkt kontinuierlich. Zeitarbeit hat dabei einen wesentlichen Beitrag geleistet“, stellte er fest. Doch trotz der nachgewiesenen Sprungbrettfunktion der Zeitarbeit sei die Branche wie kein anderer Arbeitsmarktbereich ständig wechselnder Rahmenbedingungen ausgesetzt. „Ich will das nicht bewerten. Aber in einer so dichten Folge gibt es das in keiner anderen Branche“, so Klös.